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Bezirk
Schweicheln

Kontakt

Ev.-Luth.
Stephanus-Kirchengemeinde
Bezirk Schweicheln

Am Kartel 2 | 32120 Hiddenhausen
T: 0 52 21 - 6 21 50
F: 0 52 21 - 62 61 18

Pfarrerin
Katharina Baumann-Schulz
Am Kartel 2 | 32120 Hiddenhausen
T: 0 52 21 - 6 21 50
E: baumann-schulz(@)stephanus-hiddenhausen.de

Gemeindebüro
Claudia Pallas
Am Uphof 11 | 32120 Hiddenhausen
T: 0 52 21 - 96 19 06 0
F: 0 52 21 - 66 55 0
E: pallas(@)stephanus-hiddenhausen.de
Dienstags: 9–12 Uhr
Mittwochs: 9–12 Uhr

Küsterin, Hausmeisterin
Jennifer Winter
T: 0 52 23 - 98 55 65 5
E: winter(@)stephanus-hiddenhausen.de

Versöhnungskirche Schweicheln
Am Kartel 2
32120 Hiddenhausen

Ev. Kindergarten Schweicheln
Leitung: Heike Hackemack
Im Wulframsiek 3 | 32120 Hiddenhausen
T: 0 52 21 - 6 21 82
E: kita-schweicheln(@)stephanus-hiddenhausen.de

Alle Kontakte
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Geschäftsführendes Gemeindebüro

Angelika Ruch
Erdbrügge 13
T: 0 52 23 - 87 80 83
F: 0 52 23 - 87 89 91
E: ruch(@)stephanus-hiddenhausen.de

Diakoniestation Lippinghausen

Am Rathausplatz 11
T: 0 52 21 - 6 49 55
F: 0 52 21 - 68 80 19
E: hiddenhausen(@)diakoniestationen-herford.de
Internet: www.diakoniestationen-herford.de

Jugendreferent

Michael Finzel
Neuer Weg 3
T: 0 52 23 - 1 80 63 27
E: ej-hiddenhausen(@)gmx.de
Internet: www.ej-hiddenhausen.de

Ehe- und Lebensberatung e.V. "Mut tut gut!"

Herford
T: 0 52 21 - 2 76 03 76
Offene Sprechstunde: Di. 18:00-19:00, Do. 11:00-12:00 Uhr

Bünde
T: 0 52 23 - 4 91 18 79
Offene Sprechstunde: Mo. 10:00-11:00, Mi. 18:00-19:00 Uhr

Telefonseelsorge (kostenfrei)

T: 0800 1110111 oder 0800 1110222

EILSHAUSEN

Pfarrerin

Renata Pense
Buchenkamp 8
T: 0 52 23 - 6 87 98 61
E: pense(@)stephanus-hiddenhausen.de

Gemeindebüro

Angeliga Ruch
Erdbrügge 13
T: 0 52 23 - 87 80 83
FAX: 0 52 23 - 87 89 91
E: ruch(@)stephanus-hiddenhausen.de

Dienstag: 8:00-12:00 Uhr

Freitag: 8:00-10:00 Uhr

Küsterin für die Kirche

Nicole Crombie
T: 0 52 21 - 58 93 446

Küsterin für das Gemeindehaus in der Erdbrügge 13

Melanie Wächter
T: 0176 – 44 78 05 00

Evangelische Kindertagesstätte Arche

i.V. Frau Silke Knöner
Buchenkamp 4
32120 Hiddenhausen

T: 0 52 23 - 8 32 37
E: bensch(@)stephanus-hiddenhausen.de

HIDDENHAUSEN

Pfarrerin

Vera Gronemann
Neuer Weg 5
T: 0 52 23 - 88 67
E: gronemann@stephanus-hiddenhausen.de

Gemeindebüro

Angelika Ruch
Neuer Weg 3
T: 0 52 23 - 87 08 4
FAX: 0 52 23 - 87 75 98
E: ruch(@)stephanus-hiddenhausen.de

Dienstag: 15:00-17:00 Uhr

Donnerstag: 8:00-12:00 Uhr

Küsterdienst

Frau Irina Derksen
T: 0 52 23 - 7 92 34 97

Evangelische Kindertagesstätte

Silke Heller
Am Kindergarten 10
32120 Hiddenhausen

T: 0 52 23 - 8 32 00
E: heller(@)stephanus-hiddenhausen.de

LIPPINGHAUSEN

Pfarrerin

Vera Gronemann
Neuer Weg 5
T: 0 52 23 - 88 67
E: gronemann@stephanus-hiddenhausen.de

Angelika Ruch
Neuer Weg 3
T: 0 52 23 - 87 08 4
FAX: 0 52 23 - 87 75 98
E: ruch(@)stephanus-hiddenhausen.de

Dienstag: 15:00-17:00 Uhr

Donnerstag: 8:00-12:00 Uhr

Küsterin

Regine Barral
T: 0 52 21 - 6 44 96

Evangelische Kindertagesstätte

Frau Brigitte Sussick
Untere Ringstrasse 6
32120 Hiddenhausen

T: 0 52 21 - 6 19 16
E: hf-kiga-lippinghausen(@)kirchenkreis-herford.de

OETINGHAUSEN

Pfarrer

Martin Brings
T: 0 52 21 - 68 98 81
E: brings(@)stephanus-hiddenhausen.de

Gemeindebüro

Angelika Ruch
Fasanenstr. 9
T: 0 52 21 - 68 98 80
FAX: 0 52 21 - 68 98 82
E: ruch(@)stephanus-hiddenhausen.de

Montag: 8:00-12:00 Uhr

Freitag: 14:00-16:00 Uhr

Gemeindehaus

Milchstraße 166
T: 0 52 21 - 6 79 66

Küsterin

Ricarda Wächter
T: 0 52 21 - 28 11 45

Evangelische Kindertagesstätte

Frau Nicole Düding
Fasanenstrasse 8
32120 Hiddenhausen

T: 0 52 21 - 6 58 92
E: dueding(@)stephanus-hiddenhausen.de

SCHWEICHELN-BERMBECK

Pfarrerin

Katharina Baumann-Schulz
T: 0 52 21 - 6 21 50
E: baumann-schulz(@)stephanus-hiddenhausen.de

Gemeindebüro

Claudia Pallas
Am Uphof 11
T: 0 52 21 - 9 61 90 60
FAX: 0 52 21 - 6 65 50
E: pallas(@)stephanus-hiddenhausen.de

Dienstag: 9:00-12:00 Uhr
Mittwoch: 9:00-12:00 Uhr

Küsterin, Hausmeisterin

Jennifer Winter
T.: 0 52 23 - 98 55 65 5
E.: winter(@)stephanus-hiddenhausen.de

Evangelische Kindertagesstätte

Frau Heike Hackemack
Im Wulramsiek 3
32120 Hiddenhausen

T: 0 52 21 - 6 21 82
E: hackemack(@)stephanus-hiddenhausen.de

SUNDERN

Pfarrer

Kai-Uwe Spanhofer
Am Uphof 11
T: 0 52 21 - 6 12 67
E: spanhofer(@)stephanus-hiddenhausen.de

Gemeindebüro

Claudia Pallas
Am Uphof 11
T: 0 52 21 - 9 61 90 60
FAX: 0 52 21 - 6 65 50
E: pallas(@)stephanus-hiddenhausen.de

Dienstag: 9:00-12:00 Uhr
Mittwoch: 9:00-12:00 Uhr

Küsterin, Hausmeisterin

Jennifer Winter
T.: 0 52 23 - 98 55 65 5
E.: winter(@)stephanus-hiddenhausen.de

Evangelische Kindetagesstätte

Frau Janina Collmeier
Siedlungsstrasse 31
32120 Hiddenhausen

T: 0 52 21 - 6 15 40
E: collmeier(@)stephanus-hiddenhausen.de

Das Abschiedsgedicht (von Martin Brings)

Manfred sprach: „Bevor ich geh‘,
ich einen Wunsch noch vor mir seh‘.
Zum Einstand gab’s gereimte Worte;
vielleicht gibt’s von der gleichen Sorte
auch einen Beitrag, wenn ich gehe –
das wär‘ mein Wunsch, den ich noch sehe.“
So schaut er tief mir ins Gesicht –
und ich - ich schrieb ihm dies Gedicht:

Es war einmal ein junger Mann,
der hat, so weit ich mich entsann,
sein Jugenddasein abgesessen
im fernen Bundeslande Hessen,
und kam dann voller Tatendrang
und jugendlichem Überschwang
ins tief erweckte Ostwestfalen.
Dort war es weder Verl noch Ahlen,
Brackwede war’s, bei Bielefeld,
und dann von allen Orten in der Welt
das klitze kleine Hücker-Aschen.

Doch dort verkannten, diese Flaschen,
sie damals Manfreds große Gaben
und wollten ihn nicht wirklich haben.
Drum endete auf diese Weise
noch längst nicht seine Länderreise,
er wandert weiter und bleibt stecken,
an einem ganz besonderen Flecken.
Unweit von Herford spricht er vor
und sagt: „Ich wär‘ so gern euer Pastor!“,
und findet dann auch Wohlgefallen
bei vielen, wenn nicht gar bei allen.
Es war für Manfred Seelestreicheln,
dass man in Bermbeck und in Schweicheln,
anders als zuvor im Land,
ihn für den Job geeignet fand.  
So stellte man ihn fröhlich ein
und ließ ihn munter Pastor sein.
Mit Brille, bald auch Wuschelbart
und seiner ganz ureig‘nen Art
begann er Schweicheln aufzuräumen
und vom Himmelreich zu träumen.

Durch den Ort es seitdem schallt:
Achtung, Schweicheln, angeschnallt.
Es darf gern schräg sein oder schief,
denn Manfred ist halt kreativ.


Ein Beispiel wollt ihr? Kein Problem!
Es war für alle gut zu seh’n:
Als einst zum Stephanusbeginn
bracht jeder seine Kerze hin,
da waren, noch weiß ich’s genau,
die Kerzen weiß, nur Manfreds blau!  

So war es schon von Anfang an:
Manfred, der fing Sachen an
und wollte Dinge mit gestalten,
die andere für Unsinn halten.
Doch davon ließ er sich nicht schrecken,
es macht ihm nichts, mal anzuecken.
Ein Bushaus plötzlich bunt erstrahlt,
weil Manfred es hat angemalt.
Er geht mit Schwung von Tür zu Tür
und sammelt dort altes Papier.
Im Winter in die Werre hüpfen,
in Theaterrollen schlüpfen,
wenn’s sein muss, auf Kamelen reiten,
köstlich kochen auf Freizeiten…
Ach, man stellt sich gar nicht vor,
was man so macht, als Herr Pastor.

Wer ängstlich mahnt: „Die Konvention!“,
dem sagt er keck: „Die gab es schon.
Ich aber will mit neuen Mitteln
an der Menschen Herzen rütteln
und sie der Liebe näher bringen,
die Gott uns schenkt in allen Dingen.“
Es war für Manfred immer schon
Politik die Dimension,
in die der Glaube spielt hinein.
Wie könnte es auch anders sein:
Gott hat uns Christen hingestellt
mitten hinein in diese Welt.

Manchem, der den Kriegsdienst scheute,
stand Manfred Mut machend zur Seite.
Tief gespeist aus Selbsterfahrung
rät er Paaren bei der Paarung,
weiß sehr wohl auch, wo die Tücken
einem hart zu Leibe rücken.
Auf dem Weg bis in den Tod
er den Menschen Trost anbot.

So verband, in aller Dichte,
ihn recht bald eine Geschichte

mit den Familien seines Ortes,
die er mit der Kraft des Wortes
oder seiner Nähe nur
half zurück zur Lebensspur.

Er liebt es, froh ein Fest zu feiern,
er hasst es, drum herum zu eiern.
Er lässt sich manches fallen ein,
um seinen Menschen nah zu sein:
Er lässt sie dort, wo sie einkaufen,
promt in seine Arme laufen
und sagt: „Hallo, wie geht es dir?“
Er öffnet damit Tor und Tür
für Herzensdinge, Rat, Gespräch –
das ist weder schief noch schräg,
das ist einfach spitze, klasse,
Seelsorge mit Kaffeetasse.

Schließe ich die Augen mein,
fällt mir zu Manfred dieses ein:
da steht ein Mann mit einem Lachen,
der trägt am Arm für seine Sachen
einen Korb, so’n Ding zum Klappen,
und an den Füßen leichte Schlappen.
Es muss für ihn kein Anzug sein,
er fühlt sich auch im Pulli fein.
Doch hat, das sag ich unumwunden,
diesbezüglich stattgefunden,
auch eine Wandlung: ja, es liegen
in seinem Schrank durchaus auch Fliegen,
mit denen Manfred sich gern schmückt,
wenn Christel aus dem Haus ihn schickt.

Nun sag ich euch, wie wir es pflegen
unter uns als Pfarrkollegen:
Wenn wir z.B. fröhlich tagen
und uns viele Dinge sagen,
liegt ihm es nicht, lang zu verweilen,
er ist ein Freund, sich zu beeilen.
Kaum ist die erste Zeit verronnen,
wir haben gerade erst begonnen,
da rutscht es schon aus ihm heraus:
„Macht voran, Jungs, ich will nach Haus!“

Es kommt auch vor bei manchen Dingen,
die wir gemeinsam so vollbringen,
dass wir nach der vollbrachten Tat
gemeinsam halten noch mal Rat,
und dann zu Manfred voller Staunen,
mit Lob und Anerkennung raunen:

„Toll, das hast du gut gemacht,
wenn auch ganz anders, als gedacht.“

Zweimal im Jahr galt es zu schwitzen,
wenn wir auf der Synode sitzen.
Längst warst du dort der alte Herr,
der ganz am Ende, hinterher,
mit Schwung ans Rednerpulte schwankt
und allen Teilnehmenden dankt.
Bevor es jedoch so weit war
stellt Manfred in der Runde klar:
„Es wäre schade, ja gar fade,
wenn niemand hätt‘ hier Schokolade!“

Ein Thema gibt’s - ich muss es wagen,
auch dieses euch noch anzusagen –
Ich sag es euch, ganz im Vertrauen:
Manfred hadert mit den Frauen.
Wenn man ihn fragt, er frei gesteht,
dass er sie einfach nicht versteht.
Als dann zu allem Überfluss
er vor drei Jahren sehen muss,
wie selbst in brüderlicher Rund´
jetzt eine Frau öffnet den Mund,
das hat gar hart ihn angegangen!
Doch haben wir ihn aufgefangen,
so dass er jetzt durchaus erklärt,
welch‘ Freud‘ Renata ihm beschert.

Und so gibt es viele Sachen -
weinen, trösten, streiten, lachen -
die lohnten, dass erwähnt man fände
sie jetzt, da neigt sie sich dem Ende,
die Zeit mit Manfred und dem Ort
aus dem er als Pastor zieht fort.
Ein jeder sei, ohne zu zaudern,
ermutigt fröhlich auszuplaudern,
was sich hier noch ergänzen ließe.
Ich für mein‘ Teil, ich erst mal schließe
das dir geschriebene Gedicht.
Nun schau ich dir tief ins Gesicht
und weiß, es ist nicht zu verhehlen:
Manches wird dir sicher fehlen.
Doch gut und froh gar lässt‘s dich leben,
Verantwortung auch abzugeben.
So gehst du fröhlich, scheidest aus.
Ich wünsch dir dankbar: „Mach was draus!“

(von Martin Brings)      .

Bilderstrecke Verabschiedungsgottesdienst Manfred Walter

 

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