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Eilshausen

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Pfarrerin
Renata Pense
Buchenkamp 8
T: 0 52 23 - 6 87 98 61
E: pense(@)stephanus-hiddenhausen.de

Gemeindebüro
Angelika Ruch
Erdbrügge 13
T: 0 52 23 - 87 80 83
FAX: 0 52 23 - 87 89 91
E: ruch(@)stephanus-hiddenhausen.de 
Bürozeiten

Küsterin

Melanie Wächter
T: 0176 – 44 78 05 00

Evangelischer Kindergarten Arche
Team S. Heller & J. Lowak
Buchenkamp 4
32120 Hiddenhausen
T: 0 52 23 - 8 32 37
E: kita-eilshausen(@)stephanus-hiddenhausen.de

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Geschäftsführendes Gemeindebüro

Angelika Ruch
Erdbrügge 13
T: 0 52 23 - 87 80 83
FAX: 0 52 23 - 87 89 91
E: ruch(@)stephanus-hiddenhausen.de
Bürozeiten

Diakoniestation Lippinghausen

Am Rathausplatz 11
T: 0 52 21 - 6 49 55
F: 0 52 21 - 68 80 19
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Internet: www.diakoniestationen-herford.de

Gemeindepädagogin

Sabine Stracke
T: 0 52 21 – 9 98 91 31
E: stracke(@)stephanus-hiddenhausen.de

Jugendreferentin

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Neuer Weg 3
T: 0 52 23 - 1 80 63 27
E: ej-hiddenhausen(@)gmx.de
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Ehe- und Lebensberatung e.V. "Mut tut gut!"

Herford
T: 0 52 21 - 2 76 03 76
Offene Sprechstunde: Di. 18:00-19:00, Do. 11:00-12:00 Uhr

Bünde
T: 0 52 23 - 4 91 18 79
Offene Sprechstunde: Mo. 10:00-11:00, Mi. 18:00-19:00 Uhr

Telefonseelsorge (kostenfrei)

T: 0800 1110111 oder 0800 1110222

EILSHAUSEN

Pfarrerin

Renata Pense
Buchenkamp 8
T: 0 52 23 - 6 87 98 61
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Gemeindebüro

Angelika Ruch
Erdbrügge 13
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Küsterin

Melanie Wächter
T: 0176 – 44 78 05 00

Evangelische Kindertagesstätte Arche

Team S. Heller & J. Lowak
Buchenkamp 4
32120 Hiddenhausen

T: 0 52 23 - 8 32 37
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HIDDENHAUSEN

Pfarrerin

Vera Gronemann
Zur Zeit nicht im Dienst

Gemeindebüro

Angelika Ruch
Erdbrügge 13
T: 0 52 23 - 87 80 83
FAX: 0 52 23 - 87 89 91
E: ruch(@)stephanus-hiddenhausen.de
Bürozeiten

Küsterdienst

Frau Irina Derksen
T: 0 52 23 -  8 19 65 82

Evangelische Kindertagesstätte

Alina Hetberg
Am Kindergarten 10
32120 Hiddenhausen

T: 0 52 23 - 8 32 00
E: hetberg(@)stephanus-hiddenhausen.de

LIPPINGHAUSEN

Pfarrerin

Vera Gronemann
Zur Zeit nicht im Dienst

Angelika Ruch
Erdbrügge 13
T: 0 52 23 - 87 80 83
FAX: 0 52 23 - 87 89 91
E: ruch(@)stephanus-hiddenhausen.de
Bürozeiten

Küsterin

Regine Barral
T: 0 52 21 - 6 44 96

Evangelische Kindertagesstätte

Theres Johanning
Untere Ringstrasse 6
32120 Hiddenhausen

T: 0 52 21 - 6 19 16
E: hf-kiga-lippinghausen(@)kirchenkreis-herford.de

OETINGHAUSEN

Pfarrer

Martin Brings
T: 0 52 21 - 68 98 81
E: brings(@)stephanus-hiddenhausen.de

Gemeindebüro

Angelika Ruch
Erdbrügge 13
T: 0 52 23 - 87 80 83
FAX: 0 52 23 - 87 89 91
E: ruch(@)stephanus-hiddenhausen.de
Bürozeiten

Gemeindehaus

Milchstraße 166
T: 0 52 21 - 6 79 66

Küsterin

Ricarda Wächter
T: 0 52 21 - 28 11 45

Evangelische Kindertagesstätte

Frau Nicole Düding
Fasanenstrasse 8
32120 Hiddenhausen

T: 0 52 21 - 6 58 92
E: dueding(@)stephanus-hiddenhausen.de

SCHWEICHELN-BERMBECK

Pfarrerin

Katharina Baumann-Schulz
T: 0 52 21 - 6 21 50
E: baumann-schulz(@)stephanus-hiddenhausen.de

Gemeindebüro

Claudia Pallas
Am Uphof 11
T: 0 52 21 - 9 61 90 60
FAX: 0 52 21 - 6 65 50
E: pallas(@)stephanus-hiddenhausen.de
Bürozeiten

Dienstag: 9:00-12:00 Uhr
Mittwoch: 9:00-12:00 Uhr

Küsterin, Hausmeisterin

Jennifer Winter
T.: 0 52 23 - 9 85 56 55

Evangelische Kindertagesstätte

Frau Björna Ladage
Im Wulramsiek 3
32120 Hiddenhausen

T: 0 52 21 - 6 21 82
E: Ladage(@)stephanus-hiddenhausen.de

SUNDERN

Pfarrer

Dr. Kai-Uwe Spanhofer
Am Uphof 11
T: 0 52 21 - 6 12 67
E: spanhofer(@)stephanus-hiddenhausen.de

Gemeindebüro

Claudia Pallas
Am Uphof 11
T: 0 52 21 - 9 61 90 60
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Dienstag: 9:00-12:00 Uhr
Mittwoch: 9:00-12:00 Uhr

Küsterin, Hausmeisterin

Jennifer Winter
T.: 0 52 23 - 9 85 56 55

Evangelische Kindetagesstätte

Frau Janina Collmeier
Siedlungstrasse 31
32120 Hiddenhausen

T: 0 52 21 - 6 15 40
E: collmeier(@)stephanus-hiddenhausen.de

Angedacht

Die Jugend von heute

„Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität.“


So in etwa höre ich es bei manchen Hausbesuchen vor allem von der älteren Generation. Das Überraschende ist, dass es sich bei diesem Zitat um einen Satz des griechischen Philosophen Sokrates handelt, der um 400 Jahre vor Christus gelebt hat! Es scheint demnach ganz natürlich zu sein, dass heranwachsende, junge Menschen sich so verhalten – ich glaube sogar, als Teil ihrer persönlichen Entwicklung, verhalten dürfen oder müssen.

„Sie hat keinen Respekt vor älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten soll. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“

So manch einer von uns kann sicher auch heutzutage in die Klage des Sokrates miteinstimmen. Ich jedoch bin anderer Meinung und schreibe diese Zeilen in der Absicht, eine Lanze für unsere heutige Jugend zu brechen. Denn ich bin sehr begeistert von den jungen Menschen, die ich als Pastorin ja knapp zwei Jahre in dieser sogenannten ‚schwierigen Phase’ der Pubertät begleiten darf. Natürlich ist es nicht immer einfach, ihre Launen und ihre manchmal zur Schau gestellten Lustlosigkeit oder den muffigen Gesichtsausdruck zu ertragen. Aber, wenn es gelingt, sie für etwas zu interessieren und zu begeistern, dann macht das Zusammensein einfach sehr viel Freude und man kann eine tolle Zeit mit ihnen verbringen. Vieles, was einem Erwachsenen selbstverständlich erscheint, kann hier ganz natürlich hinterfragt werden. Auch wird es wieder richtig spannend, wenn man mit Jugendlichen die grundlegenden Fragen des christlichen Glaubens diskutiert: Gibt es ein Leben nach dem Tod? Wo ist Gott im Leiden? Hört mich da oben eigentlich jemand, wenn ich bete?

Bei dem Abschlussgespräch vor der Konfirmation (früher Prüfung genannt), kommen oft erstaunliche Bekenntnisse der jungen Menschen zum Ausdruck. So sagte ein Mädchen mit nachdenklichem Gesicht: „Ich bin eigentlich nur deshalb zum Pappen gegangen, weil es alle tun und es nachher Geschenke gibt. Aber dann ist etwas bei mir passiert und ich glaube jetzt, dass es Gott gibt und dass er mich liebt. Ich habe angefangen, mich zu verändern, bin hilfsbereiter geworden und mache mir Gedanken über Gott und die Welt. Damit habe ich gar nicht gerechnet.“ Um zu eigenen Überzeugungen zu kommen, darf man also vielleicht die Tischmanieren auch mal vergessen oder die Eltern und Lehrer schwierig finden...

Ich freue mich auf jeden Fall, dass jetzt die Zeit der festlichen Gottesdienste zur Konfirmation beginnt, bei denen unsere Jugend im Mittelpunkt steht und einmal richtig gewürdigt und gefeiert wird!

Zeugnisse

In vielen Häusern und Wohnungen spielen sich in diesen Tagen ähnliche Szenen ab: die Kinder und Jugendlichen kommen nach Hause und berichten – mehr oder weniger freiwillig und gerne – von ihren Noten. Am kommenden Freitag gibt es nämlich Zeugnisse. Schon am Gang der meisten Schülerinnen und Schüler kurz vor der eigenen Haustür können wir ahnen, wie die Noten wohl ausgefallen sind. Die einen nähern sich beschwingt, die anderen schleichen, manche gar nehmen lieber noch einen Umweg in Kauf, um die Enthüllung hinauszuzögern.

Um die ein oder andere Reaktion der Eltern oder Großeltern zu relativieren, hilft es vielleicht, sich die eigene Schulzeit und diesen besonderen Tag der Zeugnisübergabe noch einmal vorzustellen. Wir erinnern uns an das erhebende Glücksgefühl, wenn die Note besser ausfiel als von uns erwartet und an den Stolz, wenn uns etwas richtig gut gelungen war und dort ein „sehr gut“ stand. Ebenso an die Scham oder das Gefühl, ein wenig versagt zu haben, wenn es mal eine schlechte Note gab. Vielleicht auch an die bittere Empfindung, dass die eine oder andere Beurteilung durch den Lehrer ungerecht war.

Schon von Klein auf müssen wir in unserer Gesellschaft damit umgehen, von anderen Menschen beurteilt zu werden. Sicherlich ist ein Beurteilen nicht immer verkehrt. Der natürliche Ehrgeiz in uns braucht das auch. Denn wenn wir uns in einer Sache viel Mühe geben, tut es einfach gut, wenn das auch gewürdigt wird. Zeugnisse bergen allerdings die Gefahr, sich selbst zu stark über die erbrachte Leistung oder eben auch über das Scheitern zu definieren. Aus der Beurteilung „Du bist ein guter oder schlechter Schüler“ kann schnell das Gefühl entstehen, auch ein „guter oder schlechter Mensch“ zu sein.

Ich muss an eine biblische Geschichte denken, die menschliche Zeugnisse ins rechte Licht rücken kann. Jesus schickt seine Jünger in die umliegenden Dörfer und Städte, um dort von der Liebe Gottes zu erzählen und den Menschen zu helfen. Sie ziehen los und kommen nach einer Weile zu Jesus zurück, voller Freude und Stolz, dass sie predigen und auch kranke Menschen heilen konnten und so offensichtlich viel Erfolg hatten. Jesus antwortet sinngemäß: „Freut euch nicht darüber, dass ihr in meinem Namen Gutes tun konntet; freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind!“ Wir haben demnach einen Namen bei Gott - einfach so. Er schenkt ihn uns, weil wir Gottes Kinder sind und von ihm geliebt werden. In einem Umfeld, in dem heute meistens gilt „Du musst dir einen Namen machen“, tut es gut, von Gott zu hören: Du hast bereits einen Namen, der fest steht und den du dir nicht verdienen musst. Und diese Zusage gilt - unabhängig von den Zeugnissen dieser Welt - für uns alle!