Veranstaltungskalender

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Der neue Veranstaltungskalender für das zweite Halbjahr 2017 ist da.
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Stephanus
Hiddenhausen

Kontakt

Ev.-luth. Stephanusgemeinde
Hiddenhausen

Vorsitzende des Presbyteriums
Pfarrer
Martin Brings
Erdbrügge 13
T: 0 52 21 - 68 98 81
E: brings(@)stephanus-hiddenhausen.de

Geschäftsführendes Büro
Claudia Freitag
Erdbrügge 13
T: 0 52 23 - 87 80 83
F: 0 52 23 - 87 89 91
E: freitag(@)stephanus-hiddenhausen.de

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Geschäftsführendes Gemeindebüro

Claudia Freitag
Erdbrügge 13
T: 0 52 23 - 87 80 83
F: 0 52 23 - 87 89 91
E: freitag(@)stephanus-hiddenhausen.de

Diakoniestation Lippinghausen

Am Rathausplatz 11
T: 0 52 21 - 6 49 55
F: 0 52 21 - 68 80 19
E: hiddenhausen(@)diakoniestationen-herford.de
Internet: www.diakoniestationen-herford.de

Jugendreferent

Michael Finzel
Neuer Weg 3
T: 0 52 23 - 1 80 63 27
E: ej-hiddenhausen(@)gmx.de
Internet: www.ej-hiddenhausen.de

Ehe- und Lebensberatung e.V. "Mut tut gut!"

Herford
T: 0 52 21 - 2 76 03 76
Offene Sprechstunde: Di. 18:00-19:00, Do. 11:00-12:00 Uhr

Bünde
T: 0 52 23 - 4 91 18 79
Offene Sprechstunde: Mo. 10:00-11:00, Mi. 18:00-19:00 Uhr

Telefonseelsorge (kostenfrei)

T: 0800 1110111 oder 0800 1110222

EILSHAUSEN

Pfarrerin

Renata Pense
Buchenkamp 8
T: 0 52 23 - 6 87 98 61
E: pense(@)stephanus-hiddenhausen.de

Gemeindebüro

Claudia Freitag
Erdbrügge 13
T: 0 52 23 - 87 80 83
FAX: 0 52 23 - 87 89 91
E: freitag(@)stephanus-hiddenhausen.de

Dienstag: 9:00-12:00 Uhr

Freitag: 13:00-15:00 Uhr

Küsterin, Hausmeisterin

Inge Normann
T: 0 52 23 - 79 21 06 03

Evangelische Kindertagesstätte Arche

Justine Bensch
Buchenkamp 4
32120 Hiddenhausen

T: 0 52 23 - 8 32 37
E: bensch(@)stephanus-hiddenhausen.de

HIDDENHAUSEN

Pfarrer

Ulrich Rottschäfer
Neuer Weg 5
T: 0 52 23 - 88 67
E: rottschaefer(@)stephanus-hiddenhausen.de

Gemeindebüro

Claudia Freitag
Neuer Weg 3
T: 0 52 23 - 87 08 4
FAX: 0 52 23 - 87 75 98
E: freitag(@)stephanus-hiddenhausen.de

Dienstag: 14:30-16:30 Uhr

Donnerstag: 10:00-12:15 Uhr

Freitag: 8:30-12:15 Uhr

Ehrenamtlicher Küsterdienst

Tim Kaiser
T: 0 52 23 - 8 33 52

Evangelische Kindertagesstätte

Silke Heller
Am Kindergarten 10
32120 Hiddenhausen

T: 0 52 23 - 8 32 00
E: heller(@)stephanus-hiddenhausen.de

LIPPINGHAUSEN

Pfarrer

Ulrich Rottschäfer
Neuer Weg 5
T: 0 52 23 - 88 67
E: rottschaefer(@)stephanus-hiddenhausen.de

Claudia Freitag
Neuer Weg 3
T: 0 52 23 - 87 08 4
FAX: 0 52 23 - 87 75 98
E: freitag(@)stephanus-hiddenhausen.de

Dienstag: 14:30-16:30 Uhr

Donnerstag: 10:00-12:15 Uhr

Freitag: 8:30-12:15 Uhr

Küsterin

Regine Barral
T: 0 52 21 - 6 44 96

Evangelische Kindertagesstätte

Frau Brigitte Sussick
Untere Ringstrasse 6
32120 Hiddenhausen

T: 0 52 21 - 6 19 16
E: hf-kiga-lippinghausen(@)kirchenkreis-herford.de

OETINGHAUSEN

Pfarrer

Martin Brings
T: 0 52 21 - 68 98 81
E: brings(@)stephanus-hiddenhausen.de

Gemeindebüro

Claudia Freitag
Fasanenstr. 9
T: 0 52 21 - 68 98 80
FAX: 0 52 21 - 68 98 82
E: freitag(@)stephanus-hiddenhausen.de

Montag: 9:00-12:30 Uhr

Donnerstag: 15:00-18:30 Uhr

Gemeindehaus

Milchstraße 166
T: 0 52 21 - 6 79 66

Küsterin

Ricarda Wächter
T: 0 52 21 - 28 11 45

Evangelische Kindertagesstätte

Frau Nicole Düding
Fasanenstrasse 8
32120 Hiddenhausen

T: 0 52 21 - 6 58 92
E: dueding(@)stephanus-hiddenhausen.de

SCHWEICHELN-BERMBECK

Pfarrerin

Katharina Baumann-Schulz
T: 0 52 21 - 6 21 50
E: baumann-schulz(@)stephanus-hiddenhausen.de

Gemeindebüro

Claudia Pallas
Am Uphof 11
T: 0 52 21 - 9 61 90 60
FAX: 0 52 21 - 6 65 50
E: pallas(@)stephanus-hiddenhausen.de

Dienstag: 9:00-12:00 Uhr
Mittwoch: 9:00-12:00 Uhr

Küsterin, Hausmeisterin

Jennifer Winter
T.: 0 52 23 - 98 55 65 5
E.: winter(@)stephanus-hiddenhausen.de

Evangelische Kindertagesstätte

Frau Heike Hackemack
Im Wulramsiek 3
32120 Hiddenhausen

T: 0 52 21 - 6 21 82
E: hackemack(@)stephanus-hiddenhausen.de

SUNDERN

Pfarrer

Kai-Uwe Spanhofer
Am Uphof 11
T: 0 52 21 - 6 12 67
E: spanhofer(@)stephanus-hiddenhausen.de

Gemeindebüro

Claudia Pallas
Am Uphof 11
T: 0 52 21 - 9 61 90 60
FAX: 0 52 21 - 6 65 50
E: pallas(@)stephanus-hiddenhausen.de

Dienstag: 9:00-12:00 Uhr
Mittwoch: 9:00-12:00 Uhr

Küsterin, Hausmeisterin

Jennifer Winter
T.: 0 52 23 - 98 55 65 5
E.: winter(@)stephanus-hiddenhausen.de

Evangelische Kindetagesstätte

i. V. Frau Janina Collmeier
Siedlungsstrasse 31
32120 Hiddenhausen

T: 0 52 21 - 6 15 40
E: collmeier(@)stephanus-hiddenhausen.de

Stimme zur Zeit - NW vom 03.12.2016

Auf dem Weg zur Krippe

(ks) Seit einigen Tagen laden die Weihnachtsmärkte wieder zum fröhlichen Miteinander ein. Vielerorts finden die traditionellen Basare und Adventsfeiern statt. Mit meinen Konfirmanden probe ich für das alljährige Krippenspiel am Heiligabend. Nach einer Erzählung von Nicholas Allen steht in diesem Jahr ein mürrischer Herbergswirt im Mittelpunkt, der Maria und Josef nur widerwillig einen Platz in seinem Viehstall anbietet. Im Verlaufe der Nacht treffen immer mehr ungebetene Gäste ein, die den Wirt jedes Mal aus seinem Schlaf wecken und vom Wirt in den Stall geschickt werden. Am Ende ist der Wirt so verärgert, dass er selbst in den Stall geht und dort das neugeborene Kind in einer Futterkrippe sieht. In seiner überschwänglichen Freude sorgt er am Ende dafür, dass auch alle anderen Herbergsgäste zur Krippe kommen.

 Wie dieser Wirt fühlen sich heute auch manche Menschen. Längst nicht alle sind schon in festlicher Vorfreude und auf dem Weg zur Krippe. Manche brauchen dafür mehr Zeit und Vorbereitung. Manche erleben persönliche und familiäre Situationen, die ihre weihnachtliche Stimmung trüben. Ich selbst spüre, wie der Ärger des Herbergswirtes in mir aufsteigen, wenn ich mitansehen muss, dass Menschen in Aleppo als Schutzschilde missbraucht werden und der Terror vielerorts Angst und Schrecken verbreitet.

 Wie gut ist es, dass es da noch den Verkündigungsengel in der Weihnachtsgeschichte gibt, den die Konfirmanden mit einer eigenen Sprechrolle in das Krippenspiel eingefügt haben: „Fürchtet Euch nicht, denn ich verkündige Euch eine große Freude. Friede soll es auf Erden werden!“ Das ist Gottes Gegenbotschaft, die sich mit Krieg und Terror nicht abfinden will.

 

Ich wünsche mir, dass diese Botschaft am Heiligabend nicht nur die Gottesdienstbesucher hören werden. Sie muss überall auf der Welt zu hören sein, wo Städte in Trümmern liegen und die Zahl der Kriegsopfer nicht mehr gezählt wird; wo Menschen trotz der wirtschaftlich guten Lage in Armut und Verzweiflung leben müssen, wo die Angst zum Geschäftsmodell gehört oder für politische Zwecke genutzt wird.

 Fürchte dich nicht, denn nichts muss so bleiben, wie es ist. Die Hirten und Weisen sind damals aufgebrochen. Und auch heute machen sich Menschen auf den Weg zur Krippe. Sie sehnen sich danach, den Frieden selbst zu spüren. Ihren Ärger, ihre Zweifel, ihre Vorfreude und Erwartungen begleiten sie und sie merken, dass sie nicht alleine sind. Das gibt einem Mut und stärkt die eigene Hoffnung. Ich wünsche Ihnen, dass Sie in den kommenden Wochen Ihren Weg zur Krippe finden.

Stimme zur Zeit - NW vom 22.10.2016

Wofür es nötig ist

(ks) Das Erntedankfest liegt hinter uns und wir haben wieder einen schönen Gottesdienst auf der Deele des Bäumerhofes gefeiert. Die Katechumenen haben in diesem Jahr besonders viele Erntegaben im Dorf eingesammelt. Am Ende des Gottesdienstes konnten die verschiedenen Erntegaben gegen eine Spende mitgenommen werden. Der Erlös kommt unserem Patenkind in Indien zugute, das sich dafür mit liebevoll gestalteten Briefen bei den Katechumenen bedankt.

Ob die Jerusalemer Urgemeinde auch solche Dankesbriefe verschickt hat, wissen wir nicht. Doch war sie auf die Hilfe der anderen christlichen Gemeinden dringend angewiesen. Daher schrieb der Apostel Paulus: „Ein jeder gebe, wie er sich´s im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang, denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb!“ Für Paulus gibt es kein festgelegtes Maß, wie viel ein jeder geben soll. Das bleibt jedem selbst überlassen.

Bei meinen Geburtstagsbesuchen bekomme ich gelegentlich auch eine kleine Spende überreicht mit den Worten: „Sie wissen schon, wofür es nötig ist.“ Und manche Not hat ein konkretes Gesicht, wenn es vor meiner Tür steht und mich um Hilfe bittet. Ich höre manchmal unglaubliche Geschichten und habe mittlerweile ein gesundes Misstrauen. Doch es gibt immer wieder Menschen, die unverschuldet in Not geraten und dringend Hilfe brauchen. Dann ist es gut, wenn ich mit den Spenden aus der Gemeinde konkret helfen kann.

Wer freiwillig gibt, der empfängt auch etwas. Er wird durchs Teilen nicht ärmer, sondern reicher. Manche möchten gerne ihr Lebensglück und ihre Dankbarkeit mit anderen teilen. So kann die Freude am Spenden wahre Wunder wirken, sowohl auf Seiten der fröhlichen Spender, wie auch bei den dankbaren Empfängern.

Stimme zur Zeit - NW vom 07. Mai 2016

Atem holen

Schnelllebig und hektisch ist unsere Zeit. Für Entspannung bleibt wenig Zeit. Zeit ist eine kostbare Währung. Und ich spüre, dass ich mit meinen jetzt 50 Jahren längst nicht mehr so schnell bin wie früher. Als wir noch Kinder waren, sind wir viel gewandert. Ich erinnere mich, dass wir manchmal stehen bleiben mussten, damit die Älteren in unserer Gruppe Atem holen konnten. Als Kinder fanden wir das doof, denn wir wollten möglichst schnell unser Wanderziel erreichen. Fürs Atemholen extra stehenzubleiben, welch´ eine Zeitverschwendung. Doch heute ertappe ich mich selbst, dass ich auf Radtouren oder Strandsparziergängen gerne mal Pause mache und tief Luft hole. Ich spüre, wie der Frühling in mich hineinströmt, die Brise des Windes und die Gischt des Meeres meine Lungen füllt. Ich genieße die Augenblicke des bewussten Ein- und Ausatmens. Ich wusste gar nicht, dass das Atmen so intensiv und schön sein kann.

Atmen braucht nicht nur unser Körper, sondern auch unsere Seele. Vor allem wenn Sorgen und Ängste einem die Brust zuschnüren. Dann atmen wir ganz flach und viel zu schnell. Wer so atmet, mag vielleicht kurze Wegstrecken und Herausforderungen meistern, doch das Leben gleicht eher einer Marathondistanz. Wer die zu schnell angeht, ist auch schnell außer Puste. Jeder Mensch braucht Zeit zum Atem holen. Im hebräischen Urtext der biblischen Schöpfungserzählung wird Atem und Leben mit demselben Begriff bezeichnet. Der Mensch ist ein atmendes Leben, das Gott mit seinem Atem zum Leben erweckt hat. Gottes Atem schafft Lebenskräfte für den Leib und Lebensfreude für die Seele. Mit seinem Lebensatem ist Gott in uns und in allem Leben um uns herum.

Wir brauchen jedoch eine Zeit, eine Auszeit, um bewusst innezuhalten, durchzuatmen, Gottes Atem in uns zu spüren, sich von ihm beleben zu lassen. Für manche Menschen auf der Überholspur des Lebens mag das eine Zeitverschwendung sein. Doch wer unter uns älter und langsamer wird, der weiß zu schätzen, wie wertvoll und schön so eine Atempause sein kann. Ich möchte nicht mehr auf sie verzichten, auch wenn andere auf mich warten müssen.