| Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb! |
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| Geschrieben von: Kai-Uwe Spanhofer |
| Samstag, den 16. Oktober 2010 um 15:39 Uhr |
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Ob die Jerusalemer Urgemeinde auch solche Dankesbriefe verschickt hat, wissen wir nicht. Doch war sie auf die Hilfe der anderen christlichen Gemeinden dringend angewiesen. Daher schrieb der Apostel Paulus: „Ein jeder gebe, wie er sich´s im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang, denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb!“ Für Paulus gibt es kein festgelegtes Maß, wie viel ein jeder geben soll. Das bleibt jedem selbst überlassen. Wenn einige Milliardäre in Amerika beschließen, die Hälfte ihres Vermögens zu spenden, dann ist das ebenso erwünscht, wie die gut 400 Euro aus der Kollekte unseres Erntedankgottesdienstes und dem Erlös der Erntegaben. Jede Spende ist für Paulus eine Herzensgabe, die die Verbundenheit der Spendenden mit den Notleidenden zum Ausdruck bringt. Gelegentlich haben die Katechumenen aber auch zu hören bekommen: „Wir geben nichts, denn uns wurde ja auch nichts geschenkt!“ Das klingt hart und auch ein wenig verbittert. Gezwungen werden soll aber niemand. Wer freiwillig etwas gibt, der empfängt in aller Regel auch etwas. Er wird um etwas reicher, nicht durchs Sparen, sondern durchs Teilen. Diesen Mehrwert nennt die Bibel „Segen“. Auf jede Herzensgabe, egal ob klein oder groß, liegt Gottes Segen. Mancher, der etwas von diesem Segen in seinem Leben erfahren hat, der möchte sein Glück und auch seinen Wohlstand mit anderen teilen. So kann Freigiebigkeit wahre Wunder wirken, sowohl auf Seiten der fröhlichen Geber, wie auch bei den dankbaren Empfängern. |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 13. Januar 2011 um 12:09 Uhr |



