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Weihnachten mit Funky Nic |
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Geschrieben von: Administrator
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Freitag, den 16. Dezember 2011 um 18:40 Uhr |
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Jetzt hat es auch den Nikolaus erwischt. Konnte er vielleicht noch mit dem Schicksal leben, dass er zumeist mit dem Weihnachtsmann verwechselt wird, bekommt er es jetzt mit einem ganzen anderen Kameraden zu tun. Als Funky Nic zeigt sich der Nikolaus modisch bewusst ganz in Pink, trägt eine spiegelnde Sonnenbrille auf der Nase und ein Saxophon im Arm. Nur seine äußere Erscheinungsform und der weiße Bart lassen noch erahnen, dass er entfernt verwandt ist mit dem Nikolaus.
Aber auch diese modische Mischung aus Punk und Spaß dürfte der geduldige Nikolaus ertragen, wenn darunter nicht ganz in Vergessenheit gerät, dass er selbst keine Erfindung der Werbeindustrie ist. Zwar hat er es hierzulande nicht leicht mit seinem schärfsten Konkurrenten, dem Weihnachtsmann, doch der ist in Wahrheit ja auch nur eine billige Kopie. Tatsächlich erinnert der Nikolaus an den einst für seine Mildtätigkeit bekannt gewordenen Bischof aus Myra, der im vierten Jahrhundert lebte. Aus seinem weißen Bischofsmantel wurde ein roter Umhang, die Bischofsmütze wurde zur Zipfelmütze und über die englischsprachigen Länder kehrte er als Santa Claus zu uns zurück. Seitdem erobert der Weihnachtsmann zur Freude der Kinder und Kaufleute die Innenstädte und Wohnzimmer in der Weihnachtszeit. Während das Original, der Bischof von Myra, einst sehr spendabel war und andere mit seinem Vorbild zum Teilen ermutigen wollte, hat es seine Kopie, der Weihnachtsmann, eher auf die Portemonnaies der Leute abgesehen. Dafür darf er aber am Heiligabend die Geschenke bringen, wofür früher das Christkind verantwortlich war. Weihnachten ohne Christkind, aber mit Weihnachtsmann, bleibt nur die Frage, welche Aufgaben der Funky Nic künftig übernehmen soll?
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 19. Januar 2012 um 14:39 Uhr |
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Wer nichts macht, macht alles verkehrt |
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Geschrieben von: Juliane Heidbrink
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Mittwoch, den 09. November 2011 um 11:08 Uhr |
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„… und wenn die Welt voll Teufel wär …“, so singen wir mit Martin Luther morgen wieder im Reformationsgottesdienst. Doch der Ort des Teufels ist ja bekanntlich ein anderer. Er soll tief unter dieser Welt, in der Hölle sitzen und dort alle Sünder betrafen.
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 09. November 2011 um 11:11 Uhr |
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Geschrieben von: Kai-Uwe Spanhofer
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Donnerstag, den 22. September 2011 um 16:17 Uhr |
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So lautete einst die Schlagzeile einer großen Boulevardzeitung nach der Wahl von Josef Ratzinger zum neuen Papst. Jetzt ist Benedikt XVI. bei uns zu Besuch und viele diskutieren kontrovers darüber. Als Kirchenoberhaupt und Staatschef des Vatikans hat der Papst ein ganz besonderes Amt inne, das eine große Machtfülle für sich beansprucht und viele Erwartungen weckt. Als Protestant habe ich ein eher distanziertes Verhältnis zu Papst und Kurie. Jedoch finde ich es bemerkenswert, dass Benedikt XVI. auch das Erfurter Augustiner Kloster besucht, in dem Martin Luther einst als Mönch lebte und zum Priester geweiht wurde. Vielleicht kann dieser Besuch den ökumenischen Gesprächen einen neuen Impuls geben. Darauf warten viele Menschen innerhalb und außerhalb unserer Kirchen.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 22. September 2011 um 17:19 Uhr |
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Geschrieben von: Kai-Uwe Spanhofer
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Donnerstag, den 04. August 2011 um 19:10 Uhr |
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Es war nur ein Augenblick der Unachtsamkeit und schon war es passiert. Anstatt gegen den Fußball zu treten, bin ich drauf getreten und schon war mein Knie verdreht. Acht Wochen hat es dann gedauert, bis ich wieder schmerzfrei gehen konnte. Acht Wochen, in denen jede Treppe für mich zum großen Hindernis wurde. Hochsteigen konnte ich sie noch, aber sie herunter zu gehen, kostete mich viel Überwindung. Die gewohnte Sicherheit war plötzlich weg. Ich war auf das Treppengeländer angewiesen. Auch sonst brauchte ich daheim viel Hilfe. Kollegen holten mich mit ihrem Auto ab. Eine Nachbarin brachte mich zum Arzt. Und dank meines Physiotherapeuten konnte ich schließlich wieder richtig laufen.
Diese acht Wochen sind mir in eindringlicher Erinnerung geblieben. Ich erhielt viel Anteilnahme. Musste mir aber auch die Frage gefallen lassen, warum denn ein Pastor in meinem Alter noch Fußball spielen müsse. So alt hatte ich mich bis dahin noch gar nicht gefühlt. Doch während der acht Wochen bekam ich eine Ahnung davon, was es bedeutet, älter zu werden. Vieles ist dann auch nicht mehr so, wie es einmal war! Jeder Weg scheint plötzlich viel weiter als früher. Die Füße und Beine wollen nicht mehr so, wie man gerne möchte. Viel mehr Zeit muss eingeplant werden, um irgendwo pünktlich zu sein. Und immer wieder muss man sich helfen lassen und sei es nur, um die Schuhbänder zu binden.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 04. August 2011 um 20:08 Uhr |
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... da wird auch dein Herz sein! |
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Geschrieben von: Kai-Uwe Spanhofer
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Mittwoch, den 01. Juni 2011 um 12:07 Uhr |
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Es gibt Augenblicke und Ereignisse, die unser Herz schneller schlagen lassen. Erfreuliche und auch beschwerliche; überraschende und auch ganz gewöhnliche Momente, in denen wir in uns spüren, dass das, was da passiert, uns selbst im Innersten berührt und bewegt. So ist es zu einer Redewendung geworden, dass wir uns etwas zu Herzen nehmen; dass unser Herz schwer wird; so schwer, dass wir es manchmal auf der Zunge tragen, weil wir anderen erzählen müssen; was uns im Innersten beschäftigt.
Manchmal verlieren wir sogar unser Herz an einen anderen Menschen. Wir sind verliebt. Unser Herz geht auf Wanderschaft und findet keine Ruhe mehr. Glücklich sind wir, wenn unsere Liebe auf Gegenliebe stößt. Dagegen zerbricht es einem das Herz, wenn eine Freundschaft oder Ehe auseinander geht. Manchmal sind es auch ganz irdische Dinge, an die unser Herz hängt.
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 26. Juni 2011 um 15:47 Uhr |
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Beten ist nicht nur etwas für Kinder |
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Geschrieben von: Kai-Uwe Spanhofer
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Donnerstag, den 24. Februar 2011 um 19:09 Uhr |
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Seine Hände haben verzweifelt um eine Antwort gerungen. Jetzt sind sie ganz ruhig zum Gebet gefaltet. Er will mit Gott reden, der ihm nach dem plötzlichen Tod seines Bruders zum Rätsel geworden ist. Am Ende sprechen wir gemeinsam die Worte, die Jesus schon damals seinen Jüngern mit auf den Weg gab, als sie keine eigenen Worte fanden: „Vater unser im Himmel …“. Dieses Gebet, das „Vater unser“, hat an vielen Orten einer Gemeinde und auch im Gottesdienst seinen festen Platz. Es verbindet alle Christen und Christinnen dieser Welt. Es wird in vielen Sprachen gesprochen. Und es verbindet uns sogar über die Zeiten hinweg mit den vorangegangenen Generationen. Und selbst wenn manche Gläubige mit ihrer Kirche nichts mehr anfangen können, so ist dieses Gebet doch oft noch etwas, was ihnen geblieben ist.
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 26. Juni 2011 um 15:46 Uhr |
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